Mit nichts als einem alten Foto macht sich Kim auf die Suche nach ihrer Mutter – ein Unterfangen, das fast unmöglich scheint. Doch trotz der spärlichen Hinweise kämpft sie sich durch Erinnerungen, Dokumente und die Unterstützung von Julia Leischik. Jede Spur öffnet Türen zu vergessenen Geschichten und ungeahnten familiären Wahrheiten. Als endlich ein möglicher Durchbruch bevorsteht, wird klar: Diese Reise wird ihr Leben verändern – egal, wie sie endet.

Kim sucht verzweifelt nach ihrer leiblichen Mutter Christiane, von der sie als Baby getrennt wurde. Ihre Suche führt sie nach Luckenwalde, wo sie nur ein unscharfes Foto und den Namen ihrer Mutter hat. Kim, die in einer Pflegefamilie aufwuchs und später adoptiert wurde, hat nie die Liebe und Geborgenheit erfahren, die sie sich sehnlichst wünscht. Ihre Geschichte ist eine von Trauer und Hoffnung, und die Zeit drängt.
In Luckenwalde, einer kleinen Stadt mit nur 21.000 Einwohnern, beginnt die Suche. Kim und das Team von „Bitte melde dich“ setzen alles daran, Hinweise zu finden. Marco, der Suchende vor Ort, verteilt Flyer und fragt Passanten. „Wir suchen Christiane Sickert, die 2003 hier lebte“, erklärt er. Doch die ersten Reaktionen sind ernüchternd. Viele Menschen können sich nicht erinnern, und die Zeit läuft.

Die Suche führt Marco zu Tierheimen, Hundespielplätzen und Tierärzten. Christiane liebte Tiere, und vielleicht kann jemand einen Hinweis geben. „Ich habe Hoffnung, dass ich sie finde“, sagt Marco, während er unermüdlich nach Informationen sucht. Doch die Enttäuschungen häufen sich. „Ich kenne sie nicht“, ist die häufigste Antwort.
Ein Lichtblick kommt in Form eines anonymen Hinweises: Christiane könnte in einem Museumsdorf gearbeitet haben. Doch der Weg dorthin ist ungewiss. Marco gibt nicht auf und setzt seine Suche fort. „Ich werde alles versuchen, um Kim mit ihrer Mutter zu vereinen“, verspricht er entschlossen.
Die Uhr tickt, und jeder Hinweis könnte der entscheidende sein. Kims Traum, ihre Mutter zu finden und ihr zu sagen, wie sehr sie sie liebt, hängt am seidenen Faden. Die Suche geht weiter, und die Hoffnung bleibt, dass bald ein Durchbruch kommt.